Anleitung Pflanzung und Pflege
AnleitungPflanzungPflegeDarkEmbers.pdf
PDF-Dokument [834.8 KB]

Thuja occidentalis 'Dark Embers'® gehört zu den pflegeleichten Gartenpflanzen. Sie gedeiht bei sonnigen bis halbschattigen Standorten hervorragend und verträgt saure bis hin zu alkalischen Böden, wobei der Boden frisch bis feucht sein sollte. Außerdem verträgt Sie Stadtklima und ist vollkommen

windfest.

Die Toleranz bezüglich des Standortes und die Winterhärte macht 'Dark Embers'® zu einem wahren Multitalent.

Ob im Balkonkasten, als Solitär- oder Kübelpflanze, die Anwendung findet kaum Grenzen. Vor allem durch die gute Schnittverträglichkeit eignet sich dieser Lebensbaum exzellent als robuste und schlanke Heckenpflanze oder Gehölz für den Formschnitt [siehe Schnitt-Anleitung]. Das vitale Dunkelgrün der immergrünen Blattschuppen sorgt das ganze Jahr für eine Belebung des Gartens und bildet gerade im Herbst einen schönen Kontrast zu den leuchtend orangen Jungtrieben.

Mit einer Wuchshöhe von bis zu 7m im hohen Alter, eignet sich Thuja occidentalis 'Dark Embers'® sowohl als Einzelpflanze, als auch sehr gut für Hecken. Die Höhe von 7m bezieht sich dabei auf eine Pflanze, bei der der natürliche Wuchscharakter erhalten wird. Eine Hecke oder ein Formgehölz kann durch regelmäßigen Rückschnitt auf der gewünschten Wuchshöhe gehalten werden.

Der natürliche Wuchs von 'Dark Embers'® weist einen sehr ebenmäßigen und kompakten Charakter auf, wodurch ein Rückschnitt nicht zwingend erforderlich ist um einen schöne Pflanze zu erhalten. Die Wuchsform ist pyramidal aufrecht, wobei der Jahreszuwachs ca. 15cm beträgt. 'Dark Embers'® ist sehr schnittverträglich, was viele Gestaltungsmöglichkeiten im Garten erlaubt. Der Rückschnitt ist das ganze Jahr über möglich, obwohl sich aus ästhetischen Gründen der optimale Zeitraum für den Schnitt von Februar bis März oder Ende Juli anbietet. So wachsen die Schnittkanten der Nadeln im Frühjahr durch den Neuaustrieb oder im Juli durch den zweiten Wachstumsschub im Spätsommer heraus und ein harmonischeres und weniger statisches Gesamtbild entsteht.

Auch wenn Lebensbäume sehr schnittverträglich sind, darf man nicht bis in den braunen verholzten Pflanzenteil hineinschneiden, da Lebensbäume aus den verholzten Pflanzenteilen nicht mehr austreiben. Das gilt vor allem für die seitlichen Bereiche der Pflanze.

Auch wenn Thuja occidentalis 'Dark Embers'® eine sehr anspruchslose Pflanze ist, sollte längere Trockenheit bei allen Lebensbäumen vermieden werden. Das gilt vor allem bei jungen Pflanzen. Es kann zu braunen Blattschuppen sowie Verlust von Nadeln im Pflanzeninneren führen, daher sollte man bei Trockenheit ausreichend wässern. Mit einer Mulchschicht auf dem Boden [z.B. aus Rindenmulch] kann man das Austrockenen des Bodens reduzieren.

Beim Angießen nach der Pflanzung sollte das Wasser

mindestens bis zum Ballenboden vordringen. Vor allem die ersten 1-2 Jahre sollten generell alle neu gepflanzten Gartenpflanzen regelmäßig gegossen werden, da diese noch nicht ihr volles Wurzelvolumen entfaltet haben und Trockenheit dadurch anfänglich noch nicht so gut kompensieren können. Leicht kann man sich auch bei der Menge des natürlichen Niederschlags verschätzen, daher sollte gerade nach dem Pflanzen lieber öfter einmal zur Kontrolle nachgegraben werden.

Die Frage der richtigen Düngung ist bei Gartenpflanzen oder in diesem Fall Thuja occidentalis 'Dark Embers'® mit einer generellen Aussage sehr schwer zu beantworten. Die richtige Nährstoffversorgung ist sehr stark von den regionalen Gegebenheiten des Gartens abhängig, bedingt durch den Boden, das Klima und natürlich durch die spezifisch vorhandenen Nährstoffverhältnisse im anliegenden Gartenboden.

Generell kann man aber sagen, dass sandige Böden Nährstoffe nicht gut speichern und die Notwenigkeit einer Düngung wahrscheinlicher machen, während humose, lehmige oder tonige Böden gute Nährstoffspeicher sind und die Düngungsgaben reduzieren oder zeitweise auch überflüssig machen. Eine Bodenanalyse, die man ganz leicht im Internet oder Fachhandel beauftragen kann, ist die sicherste Möglichkeit einen Boden einstufen zu lassen und die vorhandenen Nährstoffe zu analysieren. Der lokale

Gartencenter oder Online-Shop wird dabei mit Sicherheit weiterhelfen können.

Eine jährliche Düngung ist zumindest bei mageren Gartenböden zu empfehlen, wobei sich Naturdünger wie Hornspäne [natürlicher Langzeitdünger] genauso gut eigenen wie die mineralischen Volldünger aus dem Fachhandel. Bei der Düngung ist darauf zu achten, dass der Boden feucht genug ist, da es bei den Pflanzen sonst zu Verbrennungen kommen kann [durch eine zu hohe Salzkonzentration im Boden] und die Nadeln teilweise braun werden können. Bei mineralischen Düngern sollte man darauf achten, dass der Dünger nicht zu punktuell auf dem Boden ausgebracht wird und keine der Düngerkörner in den Nadeln oder Ästen der Pflanze hängen bleiben, da es sonst ebenfalls zu Verbrennung kommt. Der optimale Zeitpunkt für eine Düngung ist im Frühjahr, wobei eine Düngung grundsätzlich von April bis Ende Juli möglich ist.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Baumschule Lescow